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Unsere programmatische Arbeit im sozialen Bereich

Wir investieren in lokale Programme, die die Lebensgrundlagen sichern, für sichere und würdige Arbeitsbedingungen sorgen, Bildungsmöglichkeiten bieten und die Stärkung von Frauen fördern.

Wir wissen, dass wir das nicht allein schaffen können. Deshalb bauen wir Partnerschaften auf, um echte und dauerhafte Veränderungen zu bewirken.

Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ist ein grundlegendes Menschenrecht.  

Wir verpflichten uns, diese Rechte zu respektieren, und ergreifen Maßnahmen, um den Zugang zu sicheren, geeigneten und nachhaltigen Einrichtungen in den Teegärten, von denen wir unsere Rohstoffe beziehen, zu verbessern.  

Dieses Problem ist in einigen unserer Beschaffungsregionen besonders verbreitet, etwa in Indien, Kenia und Sri Lanka. Dieses, und wird zusätzlich dadurch verschärft, dass die Arbeiter:innen und ihre Familien meist direkt auf den Plantagen leben, wo nicht immer ausreichend angemessene Sanitäranlagen vorhanden sind. 

In Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten möchten wir sicherstellen, dass alle Teegärten und -plantagen, von denen wir unsere Produkte beziehen, einen angemessenen und gerechten Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen haben. 

Unsere bisherige Bilanz 

  • 3.596 Latrinen 
  • 346 Wasserstellen 

Mehr als 18.700 Menschen in Indien, Kenia und Sri Lanka profitieren davon 

Was wir jetzt tun 

  • Wir identifizieren Lücken in der Sanitärversorgung mithilfe unserer Twinings-Bedarfsanalyse von Communities. Mehr erfahren → 
  • Wir entwickeln Pläne über drei bis fünf Jahre, die gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Regionen zugeschnitten sind. 
  • Wir arbeiten mit Produzenten, Nichtregierungsorganisationen, gleichgesinnten Lieferanten und anderen Partnern zusammen, um vor Ort geeignete, nachhaltige Lösungen zu identifizieren und umzusetzen. 

Engagement für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen in unserer Lieferkette

Frauen machen etwa die Hälfte der Arbeitskräfte in den Teegärten und Farmen von Kleinbauern aus, von denen wir unsere Produkte beziehen. Dennoch sehen sie sich oft mit systemischen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen geschlechtsspezifische Gewalt und Belästigung (Gender-based Violence and Harassment, GBVH), sowie der eingeschränkte Zugang zu Bildung, Gesundheitsdiensten und wirtschaftlichen Ressourcen.

Die Unterstützung von Frauen ist nicht nur für die Achtung der Menschenrechte von zentraler Bedeutung, sondern auch unerlässlich, um Communities zu stärken und integrativere sowie widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen.

Wir haben eine spezielle GBVH-Richtlinie für unsere gesamte Tee-Lieferkette eingeführt und bieten unseren Lieferanten bei Bedarf Schulungen und Ressourcen zu bewährten Verfahren

ahren an. Wir investieren außerdem aktiv in eine Reihe laufender Programme und Branchenpartnerschaften, um Frauen in all unseren Beschaffungsregionen zu unterstützen.

Was wir tun  

  • Schulung für Vorgesetzte: In Kenia haben wir 958 Vorgesetzte aus drei Teegärten darin geschult, geschlechtsspezifische Gewalt und Belästigung zu verhindern, zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. 
  • Women’s Safety Accelerator Fund (WSAF):  Gemeinsam mit anderen Marken finanzieren wir Partner dieses Programms. Es wird auf 98 % der Teeplantagen unserer Lieferanten in Indien umgesetzt und bietet Sensibilisierungs- sowie Schulungsangebote für Führungskräfte, Teearbeiter:innen und die umliegenden Communities. Es unterstützt auch Frauen und Mädchen, die Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt erfahren haben.  
  • Foren zur Community-Entwicklung: In Indonesien unterstützen wir diese Entscheidungsplattformen, auf denen Teearbeiter:innen, Führungskräfte und Vertreter:innen der Communities gemeinsam Probleme identifizieren und lösen. Das Modell stärkt die Vertretung von Frauen in Arbeitnehmervertretungen und betrieblichen Führungsgremien. Mehr erfahren → 
  • Farmers’ Voice Radio: In Kenia unterstützen wir gemeinsam mit der Lorna Young Foundation und der National Organisation of Peer Educators eine Radioserie von und für Kleinbäuerinnen, die Wissen zu Landwirtschaft, Gesundheit, Familienplanung und Geschlechtergleichstellung vermittelt. Mehr erfahren → 
Our Social Programmatic Work - Case study
{"type":"root","children":[{"type":"heading","level":1,"children":[{"type":"text","value":"Stärkung der Frauen in den Teeanbaugebieten Indonesiens"}]},{"type":"heading","level":2,"children":[{"type":"text","value":"Ein Drittel der Arbeitskräfte in den acht indonesischen Gärten, aus denen wir mehr als 7 % unseres Tees beziehen, sind Frauen. Systemische Probleme führen häufig zu niedriger Bezahlung, unsicheren Arbeitsverhältnissen und fehlender Mitbestimmung. "}]},{"type":"paragraph","children":[{"type":"text","value":"\nIn Zusammenarbeit mit anderen gleichgesinnten Marken unterstützen wir die Community Development Forums (CDF) auf drei Teeplantagen in Westjava, um die Position der indonesischen Teearbeiterinnen zu stärken. \n\nAuf diesen partizipativen Entscheidungsplattformen haben Teearbeiter:innen, Plantagenmanager:innen und Vertreter:innen der Communities die Möglichkeit, gemeinsam Probleme zu identifizieren und zu lösen. Das CDF-Modell stärkt die Vertretung von Frauen in Arbeitnehmervertretungen und betrieblichen Führungsgremien und bietet Schulungen zu Themen wie Finanzwissen und Führungskompetenzen an. Darüber hinaus soll in den Teeanbau-Communities eine formelle Struktur für einen offenen Dialog mit dem Management etabliert werden, damit die Wirkung des Projekts weit über dessen Laufzeit hinaus Bestand hat. \n\nDie humanitäre Hilfsorganisation CARE International und Chrysalis haben das CDF-Modell entwickelt, das in Indonesien von ihrem lokalen Partner Yayasan CARE Peduli (YCP) umgesetzt wird. Zu den Aktivitäten auf den drei Plantagen zählen bisher: \n\nSchulungen für Mitarbeitende zu den Themen Familienfinanzmanagement, Führungskompetenz und Kommunikation. \n\nWorkshops für männliche Mitarbeiter, in denen es darum geht, wie die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und die Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt sich positiv auf ganze Communities auswirken können. \n\nDer Einsatz von Arbeitsgruppen zum Schutz von Frauen und Kindern, um das Bewusstsein zu schärfen und Mechanismen innerhalb der Communities zu stärken. \n\n"},{"type":"text","value":"Unsere bisherige Bilanz ","bold":true},{"type":"text","value":"\n\n Über CDFs wurden auf indonesischen Teeplantagen mehr als 700 Mitarbeitende direkt und 2.890 Mitarbeitende indirekt erreicht. \n\nWir konnten eine stärkere Beteiligung von Frauen an der Dorfplanung sowie eine Verbesserung der Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten feststellen. Zudem sind die Frauen auf den Plantagen selbstbewusster geworden und erfahren nun mehr Anerkennung vonseiten der lokalen Behörden."}]}]}
„Ich habe mein Wissen vertieft und mein Selbstvertrauen gestärkt, um Aufgaben in der Community zu übernehmen und mich an öffentlichen Diskussionen zu beteiligen. Ich fühle mich jetzt stärker, habe mehr Selbstvertrauen und glaube daran, dass ich einen Beitrag zur Verbesserung meiner Community leisten kann.“

Iim, CDF-Ausschussmitglied