Begrenzung von Emissionen in unserer Lieferkette
Fast alle unsere Emissionen (98 %) entstehen außerhalb unserer eigenen Betriebe. Der Großteil der Emissionen wird von unseren Rohstofflieferanten für Tee und Kräuter verursacht, ein kleiner Teil entfällt auf unsere Verpackung und Logistik.
Da landwirtschaftliche Communities, insbesondere kleine Betriebe, bereits von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, möchten wir sie dabei unterstützen, ihre Emissionen zu senken, was zugleich unseren eigenen Fußabdruck verringert.
Was wir tun
Zusammenarbeit mit Lieferanten
Um genaue standortbezogene Daten zum CO₂-Fußabdruck zu erhalten, haben wir gemeinsam mit unseren größten Teelieferanten in Kenia, China, Indien, Sri Lanka und Argentinien – die 80 % unseres gesamten Teevolumens abdecken –, maßgeschneiderte Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessments, LCAs) durchgeführt. In die Analysen flossen bestehende Reduktionspläne, der Einsatz erneuerbarer Energien, landwirtschaftliche Betriebsmittel, regenerative Anbaumethoden und die Bodenbewirtschaftung ein. In Zusammenarbeit mit Expert:innen für Kohlenstoff nutzen wir diese Informationen, um die Genauigkeit unserer Emissionsfaktoren zu verbessern und Lieferanten dabei zu unterstützen, ihre Emissionen zu reduzieren. Derzeit testen wir eine neue Strategie für verantwortungsbewusste Beschaffung. Dabei priorisieren wir die Beziehungen zu Lieferanten, die eng mit uns zusammenarbeiten möchten, um CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Gemeinsam mit anderen Marken, Produzenten und Nichtregierungsorganisationen haben wir über das UKTIA Carbon Consortium eine speziell auf Tee zugeschnittene Version des Cool Farm Tool-Kohlenstoffrechners entwickelt, die derzeit von Produzenten getestet wird.
Wir haben mit der Mehrheit der Lieferanten, die für Verpackungsemissionen verantwortlich sind, zusammengearbeitet, um ihre CO₂-Fußabdrücke, Reduktionspläne und die Nutzung produktbezogener Daten zu bewerten. Erfahren Sie mehr über unsere Verpackungen →
Logistik
- Unsere Rohstoffe werden überwiegend per Schiff transportiert und nicht per Flugzeug, sodass die Logistik nur einen geringen Anteil an unseren Scope-3-Emissionen ausmacht.
- Wir reduzieren Leerfahrten, nutzen Jumbo-Trailer, um die Anzahl der Fahrten zu reduzieren, und testen die Kombination von Straßen- und Schienentransport, damit die Güter effizienter transportiert werden.
- Zudem untersuchen wir alternative Kraftstoffoptionen.