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Netto-Null

Wir haben uns langfristig dazu verpflichtet, bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Kurzfristig wollen wir die Treibhausgasemissionen in unseren Betrieben (Scope 1 und 2) sowie in unserer Lieferkette (Scope 3) bis 2030 reduzieren. Die Science-BasedTargets Initiative (SBTi) hat diese Ziele unabhängig validiert. 

Kurzfristige Ziele (2030)

Reduzierung um 42 %

Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen aus Energie und Industrie, basierend auf dem Geschäftsjahr 2020

Reduzierung um 30,3 %

Scope-3-FLAG*-Emissionen, basierend auf dem Geschäftsjahr 2020

Netto-Null-Ziele (2050)

Reduzierung um 90 %

Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen aus Energie und Industrie, basierend auf dem Geschäftsjahr 2020

Reduzierung um 72 %

Scope-3-FLAG*-Emissionen, basierend auf dem Geschäftsjahr 2020

* Die FLAG-Ziele sind wissenschaftlich fundierte Vorgaben für Unternehmen in landintensiven Branchen. Mit ihnen sollen die Emissionen aus der Forst-, Land- und Agrarwirtschaft (FLAG) nach den Vorgaben der ScienceBasedTargets Initiative (SBTi) reduziert werden.

Reduzierung der Emissionen in unseren eigenen Betrieben

Etwa 2 % unserer gesamten Kohlenstoffemissionen entstehen in unseren eigenen Betrieben, zu denen unsere Produktionsstätten und Büros gehören.Diese stammen in erster Linie aus der Nutzung von Erdgas (Scope 1)sowieaus den Emissionen, die im Zusammenhang mitdem von uns bezogenen Strom entstehen(Scope 2).

Was wir tun

Erneuerbare Energien  

Mittlerweile stammen 12 % unserer Energie aus erneuerbaren Quellen. An unseren Produktions- und Bürostandorten in Großbritannien, Polen, Schweiz und Australien haben wir zudem Solaranlagen installiert. 

Energie- und Produktionseffizienz

Wir haben zahlreiche Effizienzmaßnahmen eingeführt, um die Emissionen an unseren beiden Hauptproduktionsstandorten in Andover (Großbritannien) und Swarzedz (Polen) zu senken, darunter: 

  • Batteriebetriebene fahrerlose Transportfahrzeuge an beiden Standorten, darunter ein Palettierroboter, der 75 % weniger Energie verbraucht als das Vorgängermodell. 
  • Ein Trigenerationssystem in Swarzedz, das Erdgas effizient in Kälte, Wärme und Strom umwandelt und die dabei entstehende Wärme auffängt und wiederverwendet. 
  • LED-Beleuchtung an beiden Standorten, die nur halb so viel Energie verbraucht wie Leuchtstofflampen. 

Begrenzung von Emissionen in unserer Lieferkette

Fast alle unsere Emissionen (98 %) entstehen außerhalb unserer eigenen Betriebe. Der Großteil der Emissionen wird von unseren Rohstofflieferanten für Tee und Kräuter verursacht, ein kleiner Teil entfällt auf unsere Verpackung und Logistik.

Da landwirtschaftliche Communities, insbesondere kleine Betriebe, bereits von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, möchten wir sie dabei unterstützen, ihre Emissionen zu senken, was zugleich unseren eigenen Fußabdruck verringert.

Was wir tun

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Um genaue standortbezogene Daten zum CO₂-Fußabdruck zu erhalten, haben wir gemeinsam mit unseren größten Teelieferanten in Kenia, China, Indien, Sri Lanka und Argentinien – die 80 % unseres gesamten Teevolumens abdecken –, maßgeschneiderte Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessments, LCAs) durchgeführt. In die Analysen flossen bestehende Reduktionspläne, der Einsatz erneuerbarer Energien, landwirtschaftliche Betriebsmittel, regenerative Anbaumethoden und die Bodenbewirtschaftung ein. In Zusammenarbeit mit Expert:innen für Kohlenstoff nutzen wir diese Informationen, um die Genauigkeit unserer Emissionsfaktoren zu verbessern und Lieferanten dabei zu unterstützen, ihre Emissionen zu reduzieren. Derzeit testen wir eine neue Strategie für verantwortungsbewusste Beschaffung. Dabei priorisieren wir die Beziehungen zu Lieferanten, die eng mit uns zusammenarbeiten möchten, um CO₂-Emissionen zu reduzieren. 

Gemeinsam mit anderen Marken, Produzenten und Nichtregierungsorganisationen haben wir über das UKTIA Carbon Consortium eine speziell auf Tee zugeschnittene Version des Cool Farm Tool-Kohlenstoffrechners entwickelt, die derzeit von Produzenten getestet wird.

Wir haben mit der Mehrheit der Lieferanten, die für Verpackungsemissionen verantwortlich sind, zusammengearbeitet, um ihre CO₂-Fußabdrücke, Reduktionspläne und die Nutzung produktbezogener Daten zu bewerten. Erfahren Sie mehr über unsere Verpackungen →

Logistik

  • Unsere Rohstoffe werden überwiegend per Schiff transportiert und nicht per Flugzeug, sodass die Logistik nur einen geringen Anteil an unseren Scope-3-Emissionen ausmacht. 
  • Wir reduzieren Leerfahrten, nutzen Jumbo-Trailer, um die Anzahl der Fahrten zu reduzieren, und testen die Kombination von Straßen- und Schienentransport, damit die Güter effizienter transportiert werden. 
  • Zudem untersuchen wir alternative Kraftstoffoptionen.